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5 Tipps für bessere Reisevideos/Vlogs

Auf Youtube gibt es zahlreiche Videos von Leuten, die ihre Reisen im Videoformat dokumentieren und dann im Internet hochladen. Einer der bekanntesten Vlogger ist wahrscheinlich Casey Neistat, ein amerikanischer Youtuber mit über 8 Millionen Abonnenten.
Auch ich schneide hauptsächlich Reisevideos und möchte dir ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die du sofort umsetzen kannst, um die Qualität deiner Videos zu verbessern. Und dabei kommt es nicht unbedingt auf eine teure Kamera oder ein teures Videobearbeitungsprogramm an.

Musik

1. Die erste und vielleicht auch wichtigste Sache bei Reisevideos ist die Musik, die die Emotionen der Handlung passend wiedergeben soll. Das Bild sollte einfach zur Musik passen, traurige Musik bei einer fröhlichen Szene geht beispielsweise gar nicht. Außerdem macht das Bearbeiten des Videos mit guter Musik einfach mehr Spaß.

2. Richte deine Schnitte nach der Musik. Oft gibt es bei Vlogs schnelle aufeinanderfolgende Schnitte, was mir persönlich auch sehr gut gefällt. Allerdings solltest du dich auch hier wieder nach der Musik richten. Bei langsamen Stücken bieten sich z.B. lange Naturaufnahmen mit weichen Schnitten und Überblendungen gut an. Bei schneller, fröhlicher Musik, die hervorragend zum Urlaub passt, würde ich eher schnelle und „harte“ Schnitte bevorzugen, das heißt ohne besondere Übergänge.
Auch wichtig ist der Schnitt auf den Takt. Natürlich kommt es auch auf den persönlichen Geschmack an. Das Video sieht einfach professioneller aus, wenn die Schnitte sauber gesetzt sind. Manche Videoschnittprogramme bieten eine Markerfunktion. So kannst du während du in der Timeline die Musik abspielst Marker auf den Takt setzen. Das erleichtert den anschließenden Videoschnitt. Ein leicht zu bedienendes Programm, das diese Funktion bietet, ist Video Deluxe.

Intro/Outro

3. Überlege dir ein geeignetes Intro/Outro. Als Einstieg in ein Reisevideo eignen sich beispielsweise Szenen aus dem Flugzeug/während der Autofahrt. Zeitrafferaufnahmen vom Sonnenaufgang oder –Untergang sehen auch immer gut aus.

Stabilisierung

4. Stabilisiere deine Aufnahmen so gut es geht. Ein Gimbalsystem ist ziemlich teuer und unpraktisch auf Reisen. Trotzdem solltest du darauf achten, dass deine Aufnahmen nicht allzu sehr ruckeln. Versuche möglichst ruhig aus der Hand zu filmen oder die Kamera mit einem kleinen Stativ irgendwo abzustellen.
Notfalls kannst du auch bei der Nachbearbeitung die ein oder andere Sache korrigieren. Viele Programme haben eine Bildstabilisierung an Board. Wenn du in der Szene keine sich bewegenden Objekte filmst, kannst du das Video auch in Zeitlupe abspielen. Das fällt kaum auf und ruckelt viel weniger.

Kreativität

5. Filme so viel wie möglich und lasse deiner Kreativität freien Lauf. Gute Videos zeichnen sich nicht durch eine perfekte Videoqualität aus. Sie trägt sicher zu einem professionellen Video bei, die Kreativität aber ist viel wichtiger. Versuche zum Beispiel dasselbe Objekt aus verschiedenen Positionen und Perspektiven zu filmen oder integriere Zeitlupen und Zeitrafferaufnahmen. Je abwechslungsreicher und spannender dein Video ist, umso besser.

Das waren fünf allgemeine Tipps, die man nicht nur für Reisevideos, sondern eigentlich für jede Art von Videos beachten sollte. Auch die Nachbearbeitung, also z.B. die Farbbearbeitung ist wichtig, wenn du dein Video auf ein neues Level heben möchtet. Voraussetzung dafür ist natürlich ein gutes Videoschnittprogramm. Auf meiner Website findest du zahlreiche Testberichte zu Videobearbeitungsprogrammen für Anfänger oder Profis.

 

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